Eine der mächtigsten Frauen der Welt

Zehn Jahre – zehn! eine ganze Dekade! – Angela Merkel: In diesen Wochen wurde das Jubiläum einer Frau gefeiert, die seit zwanzig Jahren Bundestagsabgeordnete, seit zehn Jahren CDU-Vorsitzende, seit fünf Jahren Kanzlerin der Bun­desrepublik Deutschland ist und damit als eine der mächtigsten Personen und Politiker der derzeitigen Welt gilt. The same procedure as every year… Weiter lesen »

Die Krise und die „Lehman-Sisters“. Zur Analyse der Ökonomie mit Hilfe von Geschlechterkategorien und -erfahrungen

Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht? Zur Fachtagung „Genderspezifische Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise“ hatten am 28. Januar die Hessische Landeszentrale für Politische Bildung, das ver.di Bildungswerk Hessen und die Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauenbüros in den Räumen der Deka-Bank in Frankfurt eingeladen. Die „Lehman Sisters“ sind seit letztem Frühjahr ein populärer Begriff. Sie tauchen inzwischen in… Weiter lesen »

Zwischen Recht und Medien: Die Väter- und Männerfrage

Über die unterschiedlichsten Kontakte und Mail-Netzwerke erreichte mich in den letzten Tagen die Nachricht, dass in der Zeitung Welt eine Abstimmung darüber läuft, ob Frauenhäuser abgeschafft werden sollen. Weiterer Anlass für die Aufregungen zu diesem Vorgang ist die mediale Aufmerksamkeit für den Film „Der entsorgte Vater“ des Regisseurs Douglas Wolfsperger. Manche der AbsenderInnen ärgern sich… Weiter lesen »

Über die Abschaffung des Ernährermodells, die Lohnentwicklung und den Gesellschaftsvertrag

Frauen mit Kindern werden durch die Scheidungsgesetzgebung vom Staat neuerdings mehr oder weniger zur Erwerbsarbeit verpflichtet. Eine gute Mutter ist, wer Kinder hat und einer Erwerbsarbeit nachgeht, lautet der neue gesellschaftliche Anspruch an Mütter. Denn dadurch würden Frauen von Männern finanziell unabhängig. Diese neue Politik der Verteilung von ökonomischen Ressourcen zwischen den Geschlechtern sei Zeichen… Weiter lesen »

Andrea Ypsilanti und das Andere in der Politik

Im Frühjahr 2007 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung in Freiburg ein Gespräch mit Anke Fuchs und Gesine Schwan über „Frauen in der Politik“. Die beiden politisch aktiven Frauen berichteten von ihren Werdegängen, ihren Erfolgen und Niederlagen, ihrer Einstellung zum Politischen. Die Veranstaltung sollte Frauen motivieren, sich parteipolitisch zu engagieren. Politik müsse sich verändern, sich mehr an Netzwerkbildung… Weiter lesen »

Mit Transzendenz gegen oberflächliche Geschlechterkonzepte. Simone de Beauvoir feiern

Als vor wenigen Jahren der große Geburtstag von Kant gefeiert wurde, fiel unmittelbar auf, dass die Festgesellschaft vorwiegend männlich war. Mann feierte sich. Eine langweilige Selbstvergewisserung von vermeintlich Kant zu verdankenden Bildungsbeständen fand statt. Auch die wenigen Frauen, wenn überhaupt welche zu Wort kommen durften, überschritten kaum das Sachbuchniveau. Originalität und Kreativität scheint im Umgang… Weiter lesen »

Über die Mutter sprechen lernen. Eva Hermann und der Verlust der Werte

Wenn frau seit Jahren zu einem Neudenken der Mutter arbeitet, dann fällt ihr zu Eva Herman und der gegenwärtig gärenden Diskussion um die Mütter einiges ein und manches auf. Wenn eine Frau in Deutschland zu dem schwierigen Thema „Mutter“ spricht, dann macht sie ähnliche Erfahrungen wie Herman. Der gemeinsame Nenner dieser Erfahrung lautet: Das Thema… Weiter lesen »

Wir alle sind Beziehung: die Vernunft der Autorität

Zum Jahre 2000 fragte mich Michaela Moser für die Österreichische Zeitschrift für Erwachsenenbildung an, einen Artikel über die Anthropologie der Bezogenheit zu schreiben.[1] Diese Anfrage zeigte mir, dass die Einsicht, Menschsein beruhe darauf, mit anderen Menschen in Beziehung zu sein, zu Beginn des 21. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Ihr Bedeutungszuwachs verdankt sich Denkerinnen… Weiter lesen »