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Neues Buch veröffentlicht: Denkwerkstatt Gerechtigkeit. Gerechtigkeitskonzepte rekonstruieren, Geschlechterverhältnisse neu diskutieren

Neues Buch veröffentlicht: Denkwerkstatt Gerechtigkeit. Gerechtigkeitskonzepte rekonstruieren, Geschlechterverhältnisse neu diskutieren

zusammen mit Claudia Conrady, Elfriede Harth, Traude Löbert und Lena Holzäpfel … Ist Geschlechtergerechtigkeit ein produktives politisches Konzept? Nur wenn das Verständnis von Gerechtigkeit rekonstruiert wird, behaupten die Autorinnen. Sie empfehlen das Denken im Mobile, damit Gerechtigkeit als Alternative zu einer identitätsorientierten Geschlechterpolitik werden kann. Gemeinschaftskonstellationen, Familiensituationen, sexuelle Orientierungen und deren Verbindungen mit rechtlichen und… Weiter lesen »

Wohin soll unsere Gesellschaft sich entwickeln? Diversity management und Demokratie

Wohin soll unsere Gesellschaft sich entwickeln? Diversity management und Demokratie

Aus Kommunikationsbeziehungsgründen wird einem vordergründigen und einschläfernden Pragmatismus gehuldigt, für den Angela Merkel sich das Etikett „Mutti“ und den Vorwurf „inhaltsleer“ eingeheimst hat. Prägt politische Farblosigkeit die politische Kultur, verhindert das Tiefenschärfe. Neben dem Vorwurf des Durchwurschtelns und der Inhaltsleere war in Zeiten der Koalitionsbildung ferner zu hören, es gebe keine Leitidee der Regierung, die… Weiter lesen »

Worüber mit der neuen Rechten kommunizieren?

Worüber mit der neuen Rechten kommunizieren?

Wie die neuen Rechten ernst nehmen? Wie mit ihnen in einen Dialog treten? Wie darüber kommunizieren, welches Unbehagen ihre politische Stoßrichtung heutzutage in die Öffentlichkeit trägt? In seinem Spiegelbeitrag vom Dezember 2017 „Sehnsucht nach Heimat“ macht der SPD-Politiker Sigmar Gabriel einen viel beachteten Anlauf. Er konstatiert, dass viele Menschen Probleme mit der Postmoderne und der… Weiter lesen »

Schön wie noch nie: Demokratietheorie und Frauenschicksal

Dualismuskritik, Geschlechterbilderkritik und Demokratiekritik gehören zusammen. Auch wenn Demokratie nicht mehr schulbuchmäßig definiert werden soll und darum ästhetisch als  „schön“ klassifiziert wird, ist dies die Basis für ein geschlechterdemokratisches Grundverständnis. Denn je schöner, um so mehr repräsentieren bärtige Männer die staatliche Gewaltenteilung und werden Frauen reduziert auf die Repräsentanz des Schicksals der Menschen, die in… Weiter lesen »

Unter Positionen neu eingestellt: Der Kampf um Wohlbehagen.

Das Konzept »Work Life Ba­lan­ce« hat Konjunktur. Es kommt freundlich daher. Ganzheitlichkeit war eine frau­enpolitische Forderung. Aber, ist das Konzept politisch? Wie ist es politisch? Unter Work Life Balance wird normalerweise das richtige Gleichge­wicht zwischen den Anforderungen der (Berufs)Arbeitswelt und dem Le­ben einer Person verstanden. Schnell fallen uns zu diesem Stichwort un­zäh­li­ge An­gebote im Well­ness­be­reich,… Weiter lesen »

Neues Buch veröffentlicht: Wertekulturen, Fundamentalismus und Autorität. Zur Ethik des Politischen

Neue Buchveröffentlichung: Wertekulturen, Fundamentalismus und Autorität. Zur Ethik des Politischen, Passagen Verlag: Wien 2017 Gegen das Erstarken autoritärer Politik wird derzeit gerne die Verteidigung westlicher Werte beschworen. Muss in postmodernen Zeiten das Verhältnis von Moral und Politik aber nicht viel grundsätzlicher überdacht werden? Im Hinblick auf eine „Ethik des Politischen“ gilt es, das Phänomen Autorität als… Weiter lesen »

Post-factual? Trans-factual! Facts, the human capacity of cognition and political discourses

Post-factual? Trans-factual! Facts, the human capacity of cognition and political discourses

Climate change is “post-factual”, what the essence for example of women or otherwise of America, Turkey, Islam, etc. consists of, is a biological fact or divine will. Here, we have the uncanny epistemological alliance of fundamentalist currents with allegedly postmodern tendencies – and with gender theorems. Let us be glad that fundamentalists today carry out… Weiter lesen »

Der gerechte Tyrann, Wertekulturen und Verfassungen

Dass ein Tyrann gerecht sein kann, ist eine ungewöhnliche Vorstellung für Menschen, die mit politischen Vorstellungen der Moderne aufgewachsen sind. Heute verstehen wir unter einem Tyrannen einen autoritären Alleinherrscher, dem man Recht, Demokratie und den Kampf um Gerechtigkeit entgegensetzen muss. Griechische Geschichtsschreiber dagegen priesen gerechte Tyrannen, zum Beispiel den Tyrannen Kleobulos von Lindos / Rhodos… Weiter lesen »

Welcher Norm folgt „normalerweise“?

Bezugnehmend auf das Gespräch zwischen Antje Schrupp und Jutta Pivecka über Geschlecht und Körper schlägt Andrea Günter vor, Frausein genealogisch zu verstehen: Ich habe Euer Gespräch aufmerksam verfolgt und merke, dass ich nach nunmehr beinahe 30 Jahren philosophischer Arbeit zum „Paradigma Geschlechterdifferenz“ doch immer wieder verblüfft bin, wie sich die alten Diskursprobleme fortschreiben, die Simone… Weiter lesen »

Angst oder Ambivalenz, Mitgefühl und Achtung. Eine Intervention zur moralischen Dimension von Flüchtlingspolitiken

Viele Deutsche sind zunehmend ambivalent, was die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa, in ihren Städten, Landkreisen, Nachbarschaften betrifft. Im Widerspruch stehen die Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen in Not auf der einen Seite und auf der anderen die Erfahrungen mit fremden Verhaltensweisen und Kulturen, die manche Flüchtlingsgruppen mit sich bringen und die die deutsche Kultur verändern können…. Weiter lesen »