Autoren Archive: Andrea Günter

Die Krise und die „Lehman-Sisters“. Zur Analyse der Ökonomie mit Hilfe von Geschlechterkategorien und -erfahrungen

Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht? Zur Fachtagung „Genderspezifische Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise“ hatten am 28. Januar die Hessische Landeszentrale für Politische Bildung, das ver.di Bildungswerk Hessen und die Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauenbüros in den Räumen der Deka-Bank in Frankfurt eingeladen. Die „Lehman Sisters“ sind seit letztem Frühjahr ein populärer Begriff. Sie tauchen inzwischen in… Weiter lesen »

Zwischen Recht und Medien: Die Väter- und Männerfrage

Über die unterschiedlichsten Kontakte und Mail-Netzwerke erreichte mich in den letzten Tagen die Nachricht, dass in der Zeitung Welt eine Abstimmung darüber läuft, ob Frauenhäuser abgeschafft werden sollen. Weiterer Anlass für die Aufregungen zu diesem Vorgang ist die mediale Aufmerksamkeit für den Film „Der entsorgte Vater“ des Regisseurs Douglas Wolfsperger. Manche der AbsenderInnen ärgern sich… Weiter lesen »

Über die Abschaffung des Ernährermodells, die Lohnentwicklung und den Gesellschaftsvertrag

Frauen mit Kindern werden durch die Scheidungsgesetzgebung vom Staat neuerdings mehr oder weniger zur Erwerbsarbeit verpflichtet. Eine gute Mutter ist, wer Kinder hat und einer Erwerbsarbeit nachgeht, lautet der neue gesellschaftliche Anspruch an Mütter. Denn dadurch würden Frauen von Männern finanziell unabhängig. Diese neue Politik der Verteilung von ökonomischen Ressourcen zwischen den Geschlechtern sei Zeichen… Weiter lesen »

Andrea Ypsilanti und das Andere in der Politik

Im Frühjahr 2007 veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung in Freiburg ein Gespräch mit Anke Fuchs und Gesine Schwan über „Frauen in der Politik“. Die beiden politisch aktiven Frauen berichteten von ihren Werdegängen, ihren Erfolgen und Niederlagen, ihrer Einstellung zum Politischen. Die Veranstaltung sollte Frauen motivieren, sich parteipolitisch zu engagieren. Politik müsse sich verändern, sich mehr an Netzwerkbildung… Weiter lesen »

Mit Transzendenz gegen oberflächliche Geschlechterkonzepte. Simone de Beauvoir feiern

Als vor wenigen Jahren der große Geburtstag von Kant gefeiert wurde, fiel unmittelbar auf, dass die Festgesellschaft vorwiegend männlich war. Mann feierte sich. Eine langweilige Selbstvergewisserung von vermeintlich Kant zu verdankenden Bildungsbeständen fand statt. Auch die wenigen Frauen, wenn überhaupt welche zu Wort kommen durften, überschritten kaum das Sachbuchniveau. Originalität und Kreativität scheint im Umgang… Weiter lesen »

Kind sein – Kinder haben – Geboren sein. Philosophische und theologische Beiträge zu Kindheit und Geburt

Kind sein – Kinder haben – Geboren sein. Philosophische und theologische Beiträge zu Kindheit und Geburt, Königstein 2008 (Herausgabe zus. m. Annette Esser, Rajah Scheepers) darin: – Einleitung (zus. mit Annette Esser u. Rajah Scheepers), 9-19 – Gebürtigkeit: eine philosophische Perspektive für den Umgang mit dem Leben, der Kindheit, der Frauenfrage, der Technik und der… Weiter lesen »